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Teile die Wolken und siehe den Weg!
Gichin Funakoshi
Begründer des Shotokan Karate



Dojo Kun
Hitotsu, jinkaku kansei ni tsutomuru koto!
(Bemühe Dich um die Vollendung Deiner Persönlichkeit!)

Hitotsu, makoto no michi o mamuru koto!
(Bleibe Aufrichtig!)

Hitotsu, doryoku no seishin o yashinau koto!
(Übe Dich in Deinen Bemühungen!)

Hitotsu, reigi o omonzuru koto!
(Bewahre Respekt!)

Hitotsu, kekki no yu´o imashimura koto!
(Unterlasse ungestüme Mutbeweise!)






GESCHICHTE DES SHOTOKAN KARATE

Shotokan Karate ist der verbreiteste Stil von mehreren Karate - Stilen. Der Begründer dieses Stils war Gichin Funakoshi.
Er war ein Einwohner Okinawas und ging nach Japan, um dort das Karate - Do zu unterrichten.

Ursprünglich stammt das japanische Karate von der Insel Okinawa, wo sich die Kampfkunst von
chinesischen Soldaten (Kempo) und die Kampfkunst der Einheimischen zu einer neuen Kampfart,
genannt Okinawa - Te, weiterentwickelte. Während der politischen Änderung in Okinawa wurden
sämtliche Waffen verboten und Okinawa - Te erlebte seine Blütezeit. Zu dieser Zeit wurden auch
aus Alltagswerkzeug Waffen hergestellt: Das Dreschwerkzeug der Bauern wurde zum Beispiel zu
Nunchakus zweckentfremdet.

Gichin Funakoshi überarbeitete die Techniken des Okinawa - Te unter wissenschaftlichen
Gesichtspunkten und arbeitete ein Konzept aus, welches es ermöglichte gefahrlos Wettkämpfe
abzuhalten. In diesem Zeitraum etwa sprach man das erste mal von Kara - Te, wenn es auch zu
diesem Zeitpunkt eine andere Bedeutung hatte als heute. Damals hatte es die Bedeutung von
"China - Hände" und wurde auch anders geschrieben. Dann wurde der Begriff abgeändert in
"Leere Hände" - immer noch gleich ausgesprochen, was mehrere Gründe hatte:

1. Durch die Änderung der Techniken betrachtete man es nicht mehr als chinesische Kampfkunst.

2. Durch den Begriff "leer" wollte man zu verstehen geben, daß man unbewaffnet ist.

3. Der Einfluß des Zen - Buddhismus: Der Karateschüler soll sein Inneres leer machen von
Selbstsucht und Boshaftigkeit, um sich ganz auf das Karate zu konzentrieren. Deshalb spricht man
von "Karate - Do". Der Weg  (Do) des Karatekas zu sich selbst durch das Karate.

Da in Japan auch mehrere Karate - Richtungen aufkamen, nannte Gichin Funakoshi seinen Stil
nach dem Gebäude, in dem er unterrichete: SHOTOKAN
wobei Shoto sein Pseudonym war mit dem er seine Gedichte signierte und Kan bedeutet soviel wie Gebäude.

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